Wie sollte ein Footer aufgebaut sein?

Auch wenn der Footer bezüglich Position der unterste Teil einer Webseite ist – keinesfalls ist er jedoch der unwichtigste!

Websites werden zwar immer länger, doch da sich Benutzer das Scrollen mittlerweile schon gewohnt sind, wird genau das gemacht (und so werden vielleicht sogar zentralere Inhalte überflogen) – bis zum Schluss, und hier kommt eben der Footer zum Zug.

An dieser Stelle haben Sie die Chance, noch einmal die wichtigsten Inhalte anzupreisen, Ihre Philosophie, Ihre Tätigkeiten und Ihre Kontaktdaten und sonstige, für Sie wichtige Informationen darzustellen.
Der Footer sollte nicht überladen sein, damit die wichtigen Inhalte auch tatsächlich wahrgenommen werden.

Was genau gehört in einen Footer?

  • Kurze Beschreibung des Unternehmens: Was machen Sie, was bieten Sie an und wofür stehen Sie? Hier nehmen Sie möglichst noch relevante Keywords in einen gut lesbaren Text auf. Kurz und einprägsam soll es sein.
  • Kontaktdaten: Diese sollten schnell und überall sichtbar sein, auch im Footer. Auch von Vorteil ist es, Öffnungszeiten Ihres Geschäfts direkt zu publizieren.
  • Navigation: Die wichtigsten Seiten können hier noch einmal schnell erreicht werden. Hier sollte kein Link zur Geschichte des Unternehmens stehen, sondern Ihre Produkte, Dienstleistungen und was für den potentiellen Interessenten am wichtigsten ist. Hintergrundinformationen können auch über die klassische Navigation bezogen werden. Erstellen Sie also kein Duplikat der Hauptnavigation sondern rücken Sie die wichtigsten Punkte noch einmal in den Fokus, inklusive Kontaktdaten und Impressum.
  • Branchenzugehörigkeit / Zertifikate: Zeigen Sie, dass Sie vernetzt sind, sich innerhalb Ihrer Branche gut integrieren und machen Sie errungene Leistungen wie Zertifikate öffentlich. Das kann das Vertrauen in Ihr Unternehmen stärken.
  • Aktuelle Inhalte: Veranstalten Sie Events, schreiben Sie einen Blog oder bieten Sie ein Schnupperabo an? Diese relevanten Inhalte können hier als Anriss Ihren Platz finden. Natürlich sollten Sie hier nur eine Auswahl der aktuellen Inhalte publizieren, nicht eine allfällige Jahresliste.
  • Social Media Verlinkungen: Sind Sie auf Google+, Facebook oder Twitter aktiv? Dann verlinken Sie Ihre jeweiligen Seiten im Footer, so können Sie Abonnenten finden, die dann über diese Kanäle Ihre Tätigkeiten weiterverfolgen. Social Media Plattformen können in vielen Fällen ein sinnvolles Marketing-Instrument sein.
  • Suchfunktion: Vor allem bei umfangreicheren Homepages kann eine Suchfunktion sinnvoll sein.

Beispiel die Webseite der Froesch+Scherr AG, einem Malerbetrieb aus Birsfelden:

footer

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1 Kommentar

  • Martin Schuppli Post Author 27. Oktober 2015 at 8:03PM
    Antworten

    Danke liebe Evi für diese Hinweise betreffend Footer. Ich muss mal bei meiner Webseite kontrollieren, ob wir an alles gedacht haben. Herzlich und mit grossem Dankeschön.

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