Flash und das Internet

Erinnern Sie sich noch an Flash? Vielleicht an Cartoonartige Animationen, Spiele oder Filme mit Hintergrundmusik auf diversen Internetseiten?

Das wohl klassischste Beispiel von Flash im Internet sind die sogenannten Intros. Bewegte Bilder auf der Startseite einer Webseite, möglicherweise liess sich das oIntro überspringen, vielleicht musste aber auch bis zum bitteren Ende ausgehalten werden, bis dann die eigentlich gewünschten Infos da waren;-)  Oft wurden sogar komplette Websites inkl. Menüs in Flash aufgebaut.
Grössere Hersteller erstellen teilweise noch Flash-Webseiten, um den Besuchern ein Erlebnis zu bieten. Davon abgesehen werden in Webseiten nun ausser einiger Spiele oder Animationen kaum mehr Flash-Elemente eingesetzt, auch wenn die grafischen und interaktiven Möglichkeiten für einen guten Unterhaltungswert grundsätzlich nicht schlecht wären.

Grund für dieses Fast-Verschwinden vom Web ist, dass Flash für den Einsatz auf Webseiten alles andere als optimal ist. Was ist die Problematik und was sind Alternativen?

  • Technologie funktioniert nicht überall. Flash-Elemente können auf vielen Geräten (z.B. iphone, Android oder ipad) nicht angezeigt werden – dort wo es theoretisch funktioniert, ist immer noch ein Plugin nötig, um die Inhalte darzustellen (Adobe Flash Player).
  • Für Suchmaschinen nicht lesbar. Der Inhalt ist für Google und Co. eine Blackbox – Währenddem Text, Bildinformationen und weitere Elemente durchsucht werden können, gilt das nicht für Flash-Filme. Die einzige Möglichkeit ist die Bezeichnung des Films selbst.
  • Fehlende Inhalte – keine Infos für Google und Co. Nebst der eingeschränkten Optionen, die Inhalte eines Films sichtbar zu machen, fehlen daneben oft andere, wichtige Elemente. Zum Beispiel sind Navigationselemente, die eine wichtige Grundlage der Suchmaschinenoptimierung bilden, oft in Flash-Filme integriert worden, oder die Startseite – die wichtigste Seite Ihres Internetauftritts überhaupt – enthält nur ein Info und keinen Text und somit null Information für die Suchmaschinen.
    Das ist natürlich ganz schlecht für Ihr Ranking.
  • Slider mit Bild und Textelementen statt Flash-Intros. In den letzten Jahren hat ein starker Wandel im Web stattgefunden. Bilder sind unheimlich wichtig, gross und raumfüllend. Bewegte Bilder sind auch mit Slidern möglich, die sogar für Google lesbaren Text enthalten können. Auch Videoelemente können eingesetzt werden. Es gibt viele Möglichkeiten, bewegte Bilder in eine Webseite zu integrieren, ohne Zusatzkomponenten und nur durch die Nutzung des Browsers mit seinen Standardfunktionen.

Grundsätzlich empfiehlt es sich also, für eine neue Webseite mit den HTML5-Technologie zu nutzen, so können Sie die Suchmaschinenoptimierung auch tatsächlich ohne Hindernisse umsetzen und können so mit etwas Wissen und Einsatz zu einem guten Ranking kommen!

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