Besseres Ranking dank interner Links

Interne Links

Interne Links, also Links die auf die eigene Webseite zeigen, sind ein wichtiges Instrument, um das Ranking bei den Suchmaschinen zu erhöhen.
Daneben kann dadurch der Benutzer besser durch eine Webseite geführt werden.
Beides also gute Gründe, der internen Verlinkung einen hohen Stellenwert zuzumessen.

Doch worauf muss geachtet werden, welche Inhalte sollten wie verlinkt werden und welche Gefahren lauern beim Setzen von internen Links?

  • Wichtige Inhalte verlinken! Verlinken Sie unbedingt die Seiten häufiger, die die für Ihr Unternehmen wichtigsten Inhalte enthalten (siehe auch den Blogbeitrag über Keywords). Setzen Sie also nicht einfach möglichst viele Links, da die unwichtigeren Verlinkungen die Linkpower (Linkjuice) der wichtigen Links schwächen. Entscheiden Sie sich für einige wichtige Begriffe, und setzen Sie Links gezielt und sinnvoll.
    Verlinkte Seiten müssen nicht zwingend in der Hauptnavigation enthalten sein, sie erhalten aber so mehr Gewicht.
  • Navigation gezielt aufbauen: Das Menü einer Webseite ist einer der wichtigsten Faktoren, wo Sie Ihre Keywords unterbringen sollten. Es gilt: je höher in der Hierarchie, desto wichtiger wird ein Navigationspunkt gewertet. Ergänzende Elemente wie Sitemap oder Breadcrumbs (siehe weiter unten) helfen, diese Gewichtung zu untersützten.
  • Appetit auf mehr – eine gute Benutzerführung. Von Vorteil ist, wenn Sie ein Inhaltskonzept für Ihre Webseite erstellt haben. Dieses zeigt Ihnen die wichtigen Aspekte auf, wie Sie marketingtechnische und fachliche Aspekte Ihres Business durchgängig publizieren können. Ein roter Faden ist wichtig, machen Sie den Besuchern Ihrer Homepage Appetit auf mehr, statt gleich den vollen Teller mit allen möglichen Beilagen vor die Nase zu setzen. So kann sich der Besucher gezielt weiterinformieren, ganz nach seinem Interesse.
  • Starke Ankertexte setzen:  Als Ankertexte werden die Begriffe bezeichnet, die tatsächlich verlinkt werden. Hier sollten Sie auf eindeutige Begriffe setzen, die Ihren Keywords entsprechen (und somit für Sie wichtig sind) und die dann wiederum auf der verlinkten Seite enthalten sind.
  • Title-Attribut nutzen: Das Title Attribut (Umgesetzt im Code sieht das z.B. so aus „<a title=“Unterstützung bei der Steuererklärung“  href=“/steuern“>) zeigt den Visitors wie auch den Suchmaschinen auf, welche Inhalte auf der Folgeseite zu finden sind. Auch hier gilt: nicht übertreiben, übermässiger Einsatz des Title-Attributs kann abgestraft werden und somit Ihr Ranking gar verschlechtern!
  • Breadcrumbs einsetzen: Breadcrumbs werden die verlinkten Pfade genannt, die den aktuellen Standort auf der Webseite anzeigen. Also z.Beispiel Home->Treuhand->Lohnbuchhaltung. Wobei auch hier gilt, dass die Wichtigkeit bei Google und Co. tieferen Stufen abnimmt.
    Nebst dem Nutzen für die Suchmaschinen können Breadcrumbs vor allem bei komplexeren Website dem Besucher zu einer besseren Orientierung verhelfen.
  • Links richtig platzieren: Wichtige Links sollten Sie (unter anderem) im Contentbereich Ihres Internetauftritts platzieren, denn diese werden höher gewertet als Sidebars (seitliche Spalten) oder im Footerbereich. Auch Inhalte am Anfang eines Textes werden wichtiger gewertet als solche, die ganz unten aufgeführt sind. Auch wichtig: Der Text auf der entsprechenden Seite, wo Elemente verlinkt werden, sollte in Zusammenhang mit dem verlinkten Inhalt stehen.
  • Verlinkungen erkennbar machen: Links müssen als solche erkennbar sein, also z.B. farblich hervorgehoben werden. Hilfreich ist auch ein Effekt, der bei Mouse Over und beim Anklicken sichtbar wird.

Das Setzen interner Links kann also relativ zeitaufwändig sein. Hat man aber beim Aufbau einer Webseite schon die Keywords bereit, am Besten unterstützt durch ein gutes Inhaltskonzept, passiert vieles schon fast automatisch. Und der Aufwand lohnt sich – wenn man es nicht übertreibt;-)

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